Ablauf von Aufstellungen
Familienstellen oder systemische Aufstellungsarbeit basiert darauf, dass eine Gruppe von Menschen gemeinsam ein Feld öffnet, in dem sich ein bestehendes System bezüglich einer Fragestellung darstellen und entfalten kann.
Der Aufstellende wählt Stellvertreter für Personen, Themen, Krankheiten, Beziehungen und positioniert sie nach seinem inneren Bild im Raum. Die anwesende Gruppe (in Einzelsitzungen Klient und Therapeut) dient hier als Zeuge, jeder Teilnehmer fungiert als Heiler oder Heilerin.
Der Vorteil in der Gruppenarbeit liegt darin, dass Stellvertreter nicht selbst von dem Thema betroffen sind und so offener für die sich zeigenden Dynamiken sein können.
Durch die Wahrnehmung der Stellvertreter beginnt nun ein dynamischer Prozess, der unter Mithilfe der Moderation des Gruppenleiters oder aus sich selbst heraus eine Entwicklung oder eine Lösung hervorbringen kann.